Deep Dive - Autismus bei Kindern und Jugendlichen

Shownotes

Im Deep Dive sprechen wir mit Katrin Rentmeister, leitende Psychologin im MIA-Projekt. MIA steht für Münsteraner Intensivprogramm für Kinder mit Autismus-Spektrum-Störung. Die Expertin erzählt, worum genau es in diesem Projekt geht und welche Unterstützung und Förderung Kinder mit Autismus-Spektrum-Störungen brauchen, um ihre Stärken zu entfalten und Herausforderungen zu meistern.


Wenn du dich gerade nicht gut fühlst, findest du hier wichtige Informationen und Hilfsangebote, die dir weiterhelfen können. Du bist nicht allein.

https://krisenchat.de www.telefonseelsorge.de https://www.bzga.de/service/beratungsstellen/ https://www.psychotherapeutensuche.de/suche/ https://www.lwl-uk-hamm.de/de/


Du möchtest den Förderverein der LWL-Universitätsklinik Hamm e.V unterstützen? Dieser setzt sich seit rund 25 Jahren aktiv für Kinder und Jugendliche während ihrer Behandlungszeit in der Klinik ein. Alle Infos und wie du Mitglied werden kannst, findest du unter https://www.lwl-uk-hamm.de/de/fuer-patienten-angehoerige/die-klinik/foerderverein/

Transkript anzeigen

00:00:02:

00:00:16: Herzlich willkommen zu einer

00:00:17: neuen

00:00:18: Deep Dive Folge.

00:00:19: Ich bin Davina, ihr kennt mich vielleicht schon aus dem einen oder anderen Podcast und bei mir sitzt heute Katrin Rennmeister ... Herzlich willkommen.

00:00:32: Hallo!

00:00:33: Katrin, wir kennen uns schon ein bisschen.

00:00:35: deswegen du zichtig.

00:00:37: Du arbeitest in einer Kinderambulanz im Münster und gleichzeitig arbeiteste du in einem Projekt was sich auf die Versorgung von autistischen Kindern und Jugendlichen spezialisiert hat und wir freuen uns total dass du heute da bist.

00:00:51: Danke für die Einladung.

00:00:52: Genau, in unserer letzten Folge Ich zeig dir meine Welt hatten wir Ida da.

00:00:57: Ida ist eine Mama von einem betroffenen Jungen mit einem Asperger-Syndrom und wir hatten Tom da der selbst betroffen ist Und beide haben so ein bisschen ihre Geschichte erzählt.

00:01:08: und sehr eindrücklich ist uns in Erinnerung geblieben dass Ida erzählt hat wie schwierig es anfangs war Unterstützungsangebote als Familie zu bekommen weil das schwierig war für sie im Kindergarten und in der Schule ausreichend gesehen und unterstützt zu werden.

00:01:24: Und jetzt sind wir natürlich ganz gespannt, was dieses Projekt eigentlich ist, indem du arbeitest?

00:01:30: Wie heißt das?

00:01:31: Was tut ihr da?

00:01:32: Erzähl gerne mal!

00:01:34: Ja, mache ich gerne.

00:01:35: Also es gibt das MIA-Projekt.

00:01:37: Das steht für Münster-Rana Intensivprogramm Für Kinder mit Old Testament Spektrum Störung.

00:01:42: Das ist ein Projekt, dass angesiedelt ist an die Fachhochschule Münster mit dem Fachbereich Sozialwesen Siebzehn Jahren entstanden aus einer Idee angelehnt an ein ähnliches Programm, das in Bremen praktiziert wird.

00:01:57: Damals mit der Idee dass gerade die Kleinkinder, die mit dem frühkindlichen Autismus ja viele Entwicklungsbaustellen haben und dadurch auch einfach wirklich viel brauchen, viel Förderung, viele Wiederholungen.

00:02:09: dafür fehlen die Fachkräfte, die das machen können zeitlich und natürlich auch was die Qualifikationen angeht.

00:02:15: Und da war dann die Idee, warum nicht Studentenschulen in diesen Wiederholungsübungen damit die Kinder da auf ihre Förder einheiten kommen und gleichzeitig wir vielleicht auch schon Fachkräfte sensibilisieren.

00:02:27: Die nach ihrem Studium vielleicht in diese Richtung kommen so dass wir da in mehrfacher Hinsicht eine Win-win Situation hatten Familien mit ihren Kindern die dieses Projekt genießen konnten oder davon profitieren konnten und eben die studenten die da eine sehr praxisorientierte Studienleistung durchführen konnten.

00:02:46: Cool, das klingt total interessant!

00:02:48: Du hast gerade gesagt... Da habe ich direkt aufgeheucht dass die Studentinnen und Studenten üben so Wiederholungsübung oder sowas zu machen mit Kindern und Jugendlichen.

00:02:59: Was ist das?

00:03:00: Also was wird da geübt und wie kann da ja unterstützt werden?

00:03:05: Ja also Gesunde Kinder lernen ja vor allem dadurch, dass sie gucken was machen eigentlich die anderen und werden dadurch inspiriert und motiviert das auch zu machen.

00:03:13: Was machen die großen Geschwister?

00:03:14: Was machen andere Kinder im Kindergarten und wollen nachmachen das auch können?

00:03:18: Und das ist so eine Motivation die autistischen Kindern häufig fehlt oder auch diese Möglichkeit übers Nachmachen neue Dinge zu lernen sodass wir das bei den autistischem Kindern häufig Ja, bisschen intensiv herstellen müssen.

00:03:34: Dass sie eben extern motiviert diese vielen Wiederholungen machen also sowohl was im Spracherwerb angeht bis ein Kind Wortgut aussprechen kann wiederholt ist dass er immer wieder und zeigt den Bilderbuch auf die gleichen Dinge und der Erwachsene der dabei ist benennt es immer wieder sagt das ist der Bagger Das ist der bagger Und so lernen Kinder ja sprechen.

00:03:55: aber wenn das im runde nicht von alleine passiert dann Gibt es natürlich die Möglichkeit, das über Förderung nachzuholen oder intensiver den Kindern anzubieten?

00:04:04: Dass sie auch da ihre Lernmöglichkeiten bekommen.

00:04:08: Das heißt zusammengefasst kann man ja sagen dass Kinder mit einer autistischen Störung oder die in einem Autismus-Spektrum leben sozusagen Ja, einfach ein bisschen anders lernen als andere Kinder und trotzdem aber ja auch lernfähig sind.

00:04:23: Ganz genau das ist ganz wichtig!

00:04:24: Sie sind sehr lernfähig.

00:04:25: Die Frage ist nur unter welchen Bedingungen lernt welches Kind gut?

00:04:29: Denn sie haben natürlich trotzdem alle Möglichkeiten, aber gleichzeitig auch ganz viele Herausforderungen die eben diese neurologischen Komponenten mit sich bringen diesen Kind im schwermachen in manchen Situation so zu lernen wie es da die anderen Kinder machen.

00:04:42: Das heißt wir müssen vielleicht umgebungsvariablen so anpassen dass das Kind weniger gestört wird worum es vielleicht gerade geht, Reize reduzieren, Material anpassen.

00:04:54: Insgesamt die ganze Lernumgebung so ausrichten, dass sie eben zu diesem besonderen Kind einfach gut passt und das in dieser Umgebung lernen

00:05:00: kann.".

00:05:00: Ja okay und das finde ich nochmal ganz spannend weil Ida auch erzählt hat wie schwierig das war für ihren Sohn Jakob also sowohl im Kindergarten als auch in der Schule.

00:05:10: Ich stelle mir das grade so vor weil wahrscheinlich die Lernumbgebungen nicht autistische Kinder ausgelegt war und dadurch kam es immer wieder zu... ...zu Konflikten, die sowohl glaube ich für den Jakob sehr belastend waren als auch für die Erzieherinnen und Erziehrer, Lehrerinnen und Lehrer.

00:05:26: Was glaubst du bräuchte es in Kitas oder auch in Schulen um auch autistisch Kinder dort gut begleiten zu können?

00:05:39: Tja also ich glaube vor allem wenn die Diagnose existiert, also gestellt ist.

00:05:46: Dann finde ich das unglaublich wichtig, dass sie offen gemacht wird.

00:05:50: Das ist immer mal wieder so ein Thema bei manchen Familieneltern ... öffentlich machen wollen, aus welchen Gründen noch immer.

00:05:56: sie werden ihre guten Gründe haben.

00:05:57: Das erschwert aber natürlich die Absprachen vor allem mit Lehrern Erziehern was die einzelnen Schwierigkeiten Probleme angeht auch das Verständnis vielleicht das Erzieher und Lehrer aufbringen können wenn Sie nicht wissen dass da eine entsprechende Erklärung hinter steht warum das für die Kinder schwierig ist.

00:06:12: Deswegen würde ich sagen ein gemeinsames Verständnissen von der Diagnose und welche Herausforderungen das Ganze mit sich bringt ist erstmal die wichtigste Ausgangslage Und Diagnose als Wort reicht natürlich auch nicht.

00:06:25: Dann würde ich sagen, wäre es ganz wichtig, dass alle Beteiligten ein gutes gemeinsames Verständnis haben eine gute Aufklärung über die Diagnos und was das eben im Alltag auf Verhaltensebene alles mit sich bringt und welche Hürden Herausforderungen den Kindern begegnen um da entsprechend vielleicht zu antizipieren oder passender reagieren zu können wie die Kinder in der Alltagssituation unterstützt werden können.

00:06:46: aber dafür ist glaube ich dieses Verständniss von den Besonderheiten der Störung einfach unglaublich wichtig.

00:06:52: Ja, voll!

00:06:53: Ich erinnere noch wie Ida erzählt hat dass Jakob den Kindergarten gewechselt hatte glaube ich oder die Gruppe auf jeden Fall in einem neuen Setting im Kindergaten war und dort Erzieherinnen und Erziehern ein bisschen anders mit ihm umgegangen sind und zum Beispiel wenn er sehr angespannt war und ihm alles zu viel war er so eine Auszeit bekommen auf dem Flur, aber mit offener Tür.

00:07:16: Also wo er sich gut selber wieder regulieren konnte um dann selber entscheiden zu können wann ja zurück in die Gruppe gehen konnte.

00:07:22: und Ida hat gesagt das hat total gut funktioniert.

00:07:26: und manchmal stelle ich mir vor sind es auch schon so kleinere Dinge die auch gut veränderbar sind im Alltag die dann aber schnell allen Betroffenen helfen können.

00:07:36: Genau, das müssen ja nicht bahnbrechende, wahnsinnige neue Ideen sein.

00:07:41: Aber es geht eben darum auch an Kleinigkeiten oder an kleinen Schrauben zu drehen wo vielleicht die Kinder... gerade je jünger sie sind, desto weniger Zugang haben Sie natürlich auch noch mal zu Ihren eigenen Emotionen und haben weniger eigene Regulationsmöglichkeiten.

00:07:53: Da sind Sie auch darauf angewiesen, dass die Erwachsene vielleicht das frühzeitig erkennen, dass da vielleicht ein Anspannungslevel gerade steigt und die Kinder keine eigene Idee haben wie sie aus der Nummer rauskommen und dann vielleicht tatsächlich für die Kinder entscheiden.

00:08:05: jetzt ist eine Pause angesagt welcher Form auch immer.

00:08:07: Das muss man durchgucken.

00:08:08: welche Art von Unterbrechung braucht da welches Kind?

00:08:12: aber genau?

00:08:12: Da ist auch wieder ganz wichtig dieses Verständnis und nicht, dass das Kind stellt sich an oder das kann ja wohl so schwer nicht sein.

00:08:18: Die anderen Kinder schaffen das ja auch.

00:08:19: Ja diesen Maßstab darf man halt nicht nehmen.

00:08:22: Und

00:08:22: das ist glaube ich das was auch immer wieder in den Kindergarten-Schule passiert.

00:08:25: Dass man denkt so schwer ist es doch nicht!

00:08:27: Wieso schaffen wir das?

00:08:27: die anderen?

00:08:28: Achtendzwanzig und dieses eine Kind nicht braucht sind immer ne extra Wurst und dann sag' ich ja brauch's.

00:08:33: In dem Fall schon.

00:08:35: Jetzt haben wir ein bisschen über Kindergärten und Schulen gesprochen.

00:08:39: Was ist denn so aus deiner Erfahrung auch in der Arbeit mit den Familien zu Hause oft schwierig, also zwischen Kindern und Eltern?

00:08:47: Und wie kann da unterstützt werden?

00:08:50: Vielleicht kannst du da noch ein bisschen was zu erzählen...

00:08:53: Ja, das ist natürlich eine Störung die sich sehr erheblich auch aufs Familienleben auswirkt.

00:08:59: Vor allem wenn auch noch Geschwister da sind.

00:09:01: bei einzelnen Kindern haben die Eltern natürlich nochmal ganz andere Möglichkeiten auf dieses Kind einzugehen und das ganze Tempo auf das Kind anzupassen was immer nur nicht leicht ist aber natürlich vielleicht mehr Möglichkeiten hat.

00:09:12: weil Geschwisters muss ich dann natürlich nochmal die Aufmerksamkeit und die Ausrichtung auf alle aufteilen.

00:09:19: Das ist schon mal recht schwierig, weil die Kinder auf bestimmte Strukturen brauchen.

00:09:24: Anders leichter gestört sind als ihr Geschwisterkinder.

00:09:27: Dann ist die Frage, auf welches Kind achtet man denn jetzt wie?

00:09:31: Und dann gibt es natürlich auch oft zu diesem Appell an die gesunden Kinder, dass sie ihn vielleicht ein bisschen mehr unterstützen müssen oder mehr zurückstecken müssen.

00:09:41: Weil eben das autistische Kind oft so ein bisschen den Ton angibt... Ja, das ist sicherlich eine große Schwierigkeit.

00:09:46: Wie wird man den Geschwistern gerecht?

00:09:50: Wo gibt es auch Pausen für alle Beteiligten?

00:09:53: denn es ist anstrengend diese Tinder zu unterstützen und wenn dann man vielleicht kein gutes Netzwerk hat wo alle sich gegenseitig unterstützen sich Auszeiten verschaffen können Dann ist es glaube ich ganz schön herausfordernd ja

00:10:08: wie ist denn so deine Erfahrungen mit Ich sag mal, anderen Unterstützungsangeboten zusätzlich zu dem was ihr so macht.

00:10:15: Also ich stelle mir das gerade vor wenn du sagst Geschwisterkinder sind auch oft ja mit betroffen weil sie einfach Herausforderungen miterleben in der Familie und gleichzeitig aber auch weniger Ressourcen zur Verfügung stehen Sie da auch intensiv begleiten zu können.

00:10:30: gibt es sowas wie ... ich sage mal Selbsthilfegruppen für Geschwisters Kinder oder genau anderweitige Unterstützungsangebote oder würdest du sagen, coole Idee?

00:10:44: Aber brauchen wir noch.

00:10:46: Ja ich würde sagen das Problem in Deutschland im Kombination mit Autismus ist so dass die Versorgung generell sicherlich noch ganz viel Luft nach oben hat.

00:10:56: Es gibt ja Standard-Versorgungssystem es gibt die Autismustherapiezentren Die natürlich auch extrem überlaufen sind, extrem lange Wartelisten, Wartezeiten haben.

00:11:08: Und wie viel Varianz und Spielraum da für alle Beteiligten Betroffenen ist, das hängt sicherlich auch ein bisschen vom Engagement der Mitarbeiter und den Möglichkeiten ab.

00:11:20: Es gibt natürlich Gruppenangebote für die autistischen Kinder es gibt natürlich Elternberatungen vielleicht auch Elterngruppen wobei Eltern sich natürlich auch untereinander schon mal ganz gut vernetzen um sich auszutauschen.

00:11:32: ob's auch so was wir Geschwistergruppen gibt im Standardversorgungssystem weiß ich nicht.

00:11:37: Kann ich mir allerdings gesagt, allerdings nicht so wichtig vorstellen dass das standardmäßig angeboten wird?

00:11:43: Das ist dann ein bisschen das Schönen bei uns im Projekt dadurch, dass wir... das MIA-Projekt ist ja vor mittlerweile siebzehn Jahren entstanden.

00:11:52: Das haben wir auch weiterentwickelt und es gibt... das ist so ein Modul, das wir anbieten.

00:11:56: Es läuft unter einem gemeinnützigen Verein der heißt VIA Das steht für Verein für wissenschaftliche Intervention bei Autismus-Spectrum-Störungen, wo das Mia-Projekt unterangeboten wird.

00:12:04: Aber eben auch weitere Bausteine die sich noch ein bisschen mehr anpassen an den Bedarf der da an uns herangetragen wird.

00:12:12: Auch sowas wie Geschwistergruppen wenn sich das irgendwie gerade anbietet und unsere Ressourcen zur Verfügung stehen aber auch Elterngruppen zum Austausch oder im Schulung oder Beratung Kita-Kräfte oder der Lehrer, was auch immer da gerade gebraucht wird.

00:12:29: Wir bearbeiten da tatsächlich sehr bedarfs- und anliegenorientiert.

00:12:32: Schön!

00:12:33: Also das heißt in Teilen gibt es sowas schon aber ist es auch noch ausbauffähig?

00:12:38: Und das wäre schön wenn es davon noch mehr geben würde.

00:12:41: Auf jeden Fall also die Bandbreite der Versorgung autistischer Systeme sag ich mal könnte sicherlich noch ein bisschen bunter werden.

00:12:51: Okay.

00:12:52: Ja, jetzt haben wir viel über Ida gesprochen und was können eigentlich Systeme drum herum machen?

00:12:58: Und haben viele über das gesprochen, was auch schwierig ist für Menschen mit Autismus.

00:13:03: Ich würde gern einmal noch auf Tom eingehen, der ja auch in unserem Podcast gesprochen hat und uns viel erzählt hat wie er gelernt hat mit seinem Autismus so klarzukommen, würd ich sagen.

00:13:15: Da würde ich gerne eine Kategorie einbauen die wir gerne haben in unserem Deep Dive Und zwar hat Tom, ich kann mich leider nicht an den genauen Wort erinnern.

00:13:25: Aber er hat sowas gesagt wie... Naja in meiner Welt bin ich halt der Coolste!

00:13:31: Genau und mich würde total interessieren was dieser Satz oder diese Aussage bei dir so für Gedanken hervorbringt.

00:13:37: Okay ja dann muss ich ein bisschen schmunzeln weil ich glaube ich weiß was er meint und das ist ja auch so ein bisschen das was um.

00:13:43: Ja dass bedauerlich ist denn die Kinder sind ja ganz toll und ganz besonders.

00:13:49: Und haben einen sehr eigenen, sehr interessanten und sicherlich auch bereichernden Blick auf die Welt können sie nicht immer teilen aber manchmal eben schon in Fällen von Tom.

00:13:59: Das ist so schade dass wir da so wenig Einblick bekommen weil natürlich ja die meisten Interventionen auch darauf abzielen irgendwie in unserer dominierenden Welt zurecht zu kommen und die zu verstehen und natürlich die Brücke in die andere Richtung dann tatsächlich schon muss man fairerweise sagen vernachlässigt wird.

00:14:16: Das ist schön, dass er das so sagt.

00:14:18: Und der soll auch in seiner Welt agieren und sich dahin zurückziehen oder da schalten und walten ... Er möchte und das es ihm gut geht.

00:14:27: Trotzdem ist die andere Welt ihn wie der Hauptschauplatz.

00:14:31: Und das ist natürlich immer ein bisschen nicht so ganz fair.

00:14:34: Ja voll!

00:14:36: Aber ich glaube, das ist was wir vielleicht noch mal aus dem Dieb-Dive schön mitnehmen können.

00:14:41: also... braucht, um auch die Brücke in die autistische Welt zu bauen.

00:14:49: Also genau das.

00:14:51: Unterstützungsangebote existieren aber gerne auch noch ausgebaut werden können und aber auch so dieser Appell.

00:14:58: nochmal zu sagen Menschen mit Autismus sind Menschen, die einen etwas anderen Blick aufs Leben haben Aber ein total schön und besonderen

00:15:06: Blick

00:15:06: haben Und ganz viele Ressourcen haben Die finde ich schnell verloren gehen wenn man immer nur auf das schaut wo sie vielleicht sich unterscheiden von anderen Menschen und es dadurch zu Konflikten oder zu Schwierigkeiten kommt.

00:15:20: Und so ein bisschen die Einladung, auch diese Menschen mehr kennenlernen zu können und auch die Ressourcen zu sehen, die autistische Menschen mitbringen?

00:15:29: Ja!

00:15:30: Das finde ich einen ganz schönen Appell an alle, ja... Die Lust haben sich weiter auch mit dem Thema Autismus auseinanderzusetzen.

00:15:39: Okay, vielen Dank dass du da warst

00:15:42: sehr gerne

00:15:42: und wir freuen uns auf die nächsten Folgen.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.